Satzung

SATZUNG
des „KARATE DOJO FUNAKOSHI TROISDORF e.V.“

I. ALLGEMEINES
§1
Name, Sitz, Vereinsjahr, Gerichtsstand

(1) Der Name des Vereins ist KARATE DOJO FUNAKOSHI TROISDORF e.V.
Er soll in das Vereinsregister Siegburg eingetragen werden und führt danach den Zusatz e.V.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in TROISDORF.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4) Gerichtsstand ist Siegburg.

§2
Zweck des Vereins:
Gemeinnützigkeit, Vermögensbildung, Zugehörigkeit zu Dachverband

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein dient dem Zweck, der Förderung des Sports seiner Mitglieder und zwar durch Pflege, Ausübung und Förderung von KARATE nach dem Shotokan-Stil der JAPAN-KARATE-ASSOCIATION (JKA) auf der Grundlage des Amateurgedankens.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig – er verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(3) Der Verein ist Mitglied im Landesverband „Karateverband Nordrhein-Westfalen e.V. (KARATE NW) und im Bundesverband „DEUTSCHER JKA-KARATE Bund, DJKB e.V.“.
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke des Vereins fällt sein Vermögen an die Stadt Troisdorf (Stadtsportbund Troisdorf) zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

II. MITGLIEDSCHAFT
§3
Vereinsmitglieder
(1) Der Verein führt als Mitglieder:
a) Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
b) Jugendliche von 14 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
c) Erwachsene
d) Fördernde Mitglieder (inaktive Mitglieder)
e) Ehrenmitglieder.
(2) Inaktive Mitglieder sind solche, die sich ohne ausdrücklich beurlaubt oder krank zu sein, am Sportbetrieb nicht regelmäßig beteiligen.
(3) Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen verliehen werden, die sich um den Verein und seine Bestrebung hervorragend verdient gemacht haben.

§4
Aufnahme
(1) Für die Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag erforderlich, der bei Minderjährigen auch die Unterschrift der gesetzlichen Vertreter tragen muss. Voraussetzungen für eine Aufnahme sind:
a) Ein einwandfreier Leumund
(ein polizeiliches Führungszeugnis kann gefordert werden)
b) Die schriftliche Anerkennung dieser Satzung.
c) Die erforderliche Teilnahme an einem Anfängerkurs oder Eignungstraining für ordentliche Mitglieder.
(2) Der Vorstand und der Dojo-Leiter entscheiden über die Aufnahme. Lehnen sie diese ab, so haben sie dieses dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Gründe brauchen hierfür nicht angegeben zu werden. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.
(3) Die Mitgliedschaft beginnt am 1. des Monats, in dem der Antrag genehmigt wird.

§5
Inaktive Mitgliedschaft
(1) Die inaktive Mitgliedschaft kann unmittelbar beantragt werden, wenn das Mitglied nicht am regelmäßigen Training teilnehmen kann. Diese kann durch Überwechseln aus der ordentlichen Mitgliedschaft aufgrund entsprechender Ummeldung erworben werden. Sie beginnt im letzteren Fall mit dem auf den Eingang der Ummeldung folgenden Monat.
(2) Ein Überwechseln aus der inaktiven in die ordentliche Mitgliedschaft ist zulässig – Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

§6
Pflichten und Rechte der Mitglieder
(1) Die Mitglieder übernehmen mit der Mitgliedschaft die Pflicht, sich für die Bestrebungen und Belange des Vereins nach Ihrem Wissen und Können einzusetzen.
Darin ist die Verpflichtung enthalten, die Satzung und die satzungsgemäß gefassten Beschlüsse zu beachten, sowie die festgesetzten Beiträge ordnungsgemäß zu leisten. Während des Sportbetriebes haben die Mitglieder den Weisungen eines Ausbilders, des Höchstgraduierten oder des Leiters der Veranstaltung Folge zu leisten.
(2) Die Mitglieder müssen alle Vorfälle, in denen sie Karatetechniken angewendet haben, unter genauer Schilderung des Sachverhalts und unter der Bezeichnung der angewendeten Techniken dem Vorstand innerhalb von acht Tagen melden; dies gilt auch, wenn keine Verletzungen entstanden sind.
(3) Ein Mitglied, welches Vereinseigentum vorsätzlich oder grob fahrlässig beschädigt oder dessen Abhandenkommen verursacht, haftet dafür.

(4) Erwachsene und Jugendliche, die das vierzehnte Lebensjahrvollendet haben, sind berechtigt zur Mitwirkung bei der Beschlussfassung in allen Vereins-Angelegenheiten nach den Bestimmungen dieser Satzung.
Inaktive Mitgliederhaben in der Mitgliederversammlung nur beratende Stimmen.
(5) In den Vorstand kann jedes volljährige Vereinsmitglied gewählt werden.
(6) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Vorstand Anträge zu stellen und Vorschläge einzureichen.
(7) Die Mitgliedsrechte ruhen bei einem Beitragsrückstand von mehr als zwei Monaten.

§7
Beiträge
(1) Zur Deckung der Vereinsausgaben sind von den Mitgliedern Beiträge zu entrichten, deren Höhe vom Vorstand in einer Beitragsordnung festgesetzt ist.
Ehrenmitglieder können durch die Mitgliederversammlung Beitragspflicht befreit werden.
(2) Im Rahmen der Beitragsordnung, die auch die Staffelung, Fälligkeit und den Einzug der Beiträge bestimmt, kann der Vorstand auf schriftlichen Antrag in begründeten Fällen Stundung, Ermäßigung oder Erlass der Beiträge bewilligen.
(3) Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im SEPA-Basis-Lastschriftenverfahren eingezogen. Das Mitglied muss sich hierzu bei Eintritt in den Verein dazu verpflichten, ein Lastschrift-Mandat zu erteilen und für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos sorgen. Kann ein Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht folgen, sind dem Verein dadurch entstehende Bankgebühren vom Mitglied zu erstatten. Der Mitgliedsbeitrag wird monatlich, jeweils zum 1. des Monats eingezogen.
Ausnahmen können durch den Vorstand beschlossen werden.

§8
Ende der Mitgliedschaft / Suspendierung
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung aus der Mitgliederkartei oder Ausschuss. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche in der Mitgliedschaft begründeten Ansprüche an den Verein und sein Vermögen.
(2) Der Austritt ist zum ersten Tag eines Monats zulässig. Er erfolgt durch vorherige schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bis zum 15. des Monats vor dem jeweiligen Termin.
(3) Die Streichung aus der Mitgliederkartei ist zulässig,
a) wenn ein Mitglied bei einem Beitragsrückstand von mehr als zwei Monaten trotz wiederholter schriftlicher Aufforderung durch den Vorstand seinen Beitragspflichten ohne triftigen Grund nicht nachkommt;
b) wenn ein Mitglied die bei der Annahme gegebenen Voraussetzung in §4 nicht mehr erfüllt.
Die Streichung aus der Mitgliederkartei erfolgt durch den Vorstand und wird mit dem Zugang seiner schriftlichen Mitteilung an den Betreffenden wirksam.
(4) Eine Suspendierung für maximal 2 Monate durch Vorstandsbeschluss ist zulässig, wenn:
a) ein Mitglied vorsätzlich den Bestrebungen und Belangen des Vereins zuwiderhandelt, wiederholt und in schwerwiegender Weise gegen Bestimmungen der Satzung verstößt und satzungsgemäß gefassten Beschlüssen trotz schriftlicher Aufforderung des Vorstandes in angemessener Frist nicht Folge leistet,
b) das Verhalten eines Mitgliedes geeignet ist, die Bewertung des Karate als Sportdisziplin zu beeinträchtigen, dem Ansehen des Vereins schwer zu schaden oder den Verein in seinem Bestand zu gefährden.
(5) Über einen Vereinsausschluss in Form einer Kündigung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

§9
Eignungstraining, Zuschauer
(1) Mitgliedschaftsanwärter müssen entweder an einem ausgeschriebenen Einführungslehrgang oder an einem Sonderunterricht teilnehmen. Die Gebühren für diese Lehrgänge bzw. Unterrichtsstunden setzt der Vorstand fest.
(2) Zuschauer bedürfen beim Training der ausdrücklichen Zulassung durch den Ausbilder und haben sich nach dessen Anweisungen zu richten.

§10
Start bei Wettkämpfen
(1) Bei sportlichen Wettkämpfen außerhalb des Vereins, zu denen der Verein eine Meldung abgibt, dürfen aktive Jugendliche und Erwachsene nur für den Verein starten. Ausnahmen können der Vorstand und der Dojo-Leitergenehmigen.

III. ORGANE DES VEREINS

§11
Organe
(1) Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

IV. MITGLIEDERVERSAMMLUNG

§12
Einberufung
(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Vereins.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Geschäftsjahr statt.
(3) Der Vorsitzende kann nach Ermessen des Vorstands außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
(4) Auf schriftliche begründete Verlange von mehr als 20% der stimmberechtigten Mitglieder muss der Vorsitzende eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb einer angemessenen Frist einberufen.
(5) Alle Mitglieder sind zu ordentlichen Mitgliederversammlungen spätestens drei Wochen vorher und zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen spätestens zwei Wochen vorher unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung per Brief sowie über die Homepage des Vereins einzuladen.
(6) Anträge zur Tagesordnung dieser Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vorher schriftlich beim Vorstand einzureichen.

§13
Aufgaben
(1) Der Beschlussfassung durch eine ordentlichen Mitgliederversammlung unterliegen insbesondere:
a) die Ernennung eines Protokollführers,
b) die Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes,
c) die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
d) die Entgegennahme des Berichtes des Dojo-Leiters,
e) die Entgegennahme des Berichtes des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit,
f) die Entlastung des Vorstandes und alle zwei Jahre die Wahl eines neuen Vorstandes,
g) die Wahl des Dojo-Leiters, des Referenten für Jugendarbeit, des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und der zwei Kassenprüfer,
h) die Änderung der Satzung,
i) die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
j) die Einrichtung und Auflösung von Ausschüssen
k) die Auflösung des Vereins, die Verwendung des Vereinsvermögens und die Bestellung von Liquidatoren,
l) die Abstimmung über Anträge und Angelegenheiten von Mitgliedern
m) sonstige Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung.
(2) Der Beschlussfassung durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung unterliegen alle Angelegenheiten einer ordentlichen Mitgliederversammlung.
§14
Beschlussfassung
(1) Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig. Eine Mitgliederversammlung, die über die Änderung der Satzung und der organisatorischen Zugehörigkeit oder die Auflösung des Vereins befinden soll, ist jedoch nur beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sind. Ist die Beschlussfähigkeit in einem solchen Fall nicht gegeben, so ist eine mit denselben Tagesordnungspunkten einberufene neue Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
(2) Über nicht auf der Tagesordnung stehende Anträge und Angelegenheiten kann nicht beschlossen werden, soweit die Tagesordnung nicht durch den Beschluss mit (50%+1) Mehrheit ergänzt wird. Zu dem Punkt „Verschiedenes“ können keine Beschlüsse gefasst werden. Über jeden Punkt der Tagesordnung kann nur einmal beschlossen werden.
(3) Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit (50%+1) der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Satzungsänderungen, eine Änderung der organisatorischen Zugehörigkeit und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
(4) Für die Verhandlung und Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer, sowie die Neuwahlen des Vorstandes, bestimmt die Versammlung einen Versammlungsleiter, der nicht dem Vorstand angehören darf.
(5) Die Wahlen erfolgen für jedes Amt gesondert. Die Wahl wird grundsätzlich geheim durchgeführt. Erhält von mehreren für ein Amt vorgeschlagenen Kandidaten keiner die erforderliche Stimmenzahl, findet ein erneuter Wahlgang statt, in dem die Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügt.
Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Hiervon ausgenommen ist die Wahl des Vorstandes. Diese Wahl kann bis zu dreimal erneut durchgeführt werden und ist es anschließend nicht zu einer Entscheidung gekommen, dann entscheidet das Los. Wird für ein Amt nur ein Vorschlag gemacht, so ist, wenn niemand widerspricht, die Wahl durch Zuruf zulässig.

§15
Geschäftsordnung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder vom Versammlungsleiter gemäß §14 geleitet.
(2) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die die Beschlüsse wörtlich enthalten muss. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden, vom Versammlungsleiter, vom Protokollführer und von einem stimmenberechtigten Mitglied des Vereins, das an der Mitgliederversammlung teilgenommen hat, zu unterzeichnen.

V. VORSTAND
§16
Zusammensetzung
(1) Der Vorstand besteht aus:
a) dem Vorsitzenden
b) dem zweiten Vorsitzenden
c) dem Schatzmeister
d) dem zweiten Schatzmeister
e) dem Dojo-Leiter
f) dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit
g) dem Referenten für Jugendarbeit
(2) Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt grundsätzlich zwei Jahre, sie endet mit dem Schluss der die Neuwahl vollziehenden Mitgliederversammlung.

(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so kann der Restvorstand für ihn einen Stellvertreter berufen, der seine Aufgaben bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahrnimmt. Für den Stellvertreter gilt § 6, Absatz 5 entsprechend. Scheiden mehr als die Hälfte aller Vorstandsmitglieder vorzeitig aus, so muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und eine Neuwahl durchführen.
(4) Ein Vereinsmitglied kann nur ein Vorstandsamt gleichzeitig bekleiden.
(5) Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der 1. Schatzmeister bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB.
(6) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

§17
Arbeitsanweisung
(1) Der Vorstand führt die grundsätzlichen Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sowie unter Beachtung kaufmännischer und rechtlicher Grundsätze. Der Vorstand und weitere Vereinsgremien sind berechtigt, Richtlinien für die Arbeit des Vereins zu geben.
(2) Der Vorstand darf formelle Satzungsänderungen, die aufgrund von Gesetzesänderungen oder veränderte Auflagen durch das Vereinsgericht nötig werden, durch 3/4 Mehrheit beschließen.
(3) Der Vorsitzende beruft den Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer angemessenen Ladungsfrist zu Sitzungen ein.
(4) Auf schriftliches Verlangen eines anderen Vorstandsmitgliedes muss der Vorstand innerhalb von zwei Wochen einberufen werden.
(5) Der Vorsitzende kann Sachverständige zur Sitzung des Vorstandes mit beratender Stimme hinzuziehen.
(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend, ist die Sitzung aufzulösen und innerhalb von zwei Wochen mit einer Frist von 10 Tagen erneut einzuberufen. Bei Stimmengleichheit kommt ein Beschluss nicht zustande. Der abwesende Angehörige des Vorstandes ist unverzüglich über das Ergebnis einer Vorstandsitzung schriftlich durch das Sitzungsprotokoll zu unterrichten.
(7) Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
(8) Die Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und an die Mitglieder weitergeleitet, dass vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(9) Der Vorstand kann für Sonderaufgaben Ausschüsse einsetzen.
(10) Der Vorstand muss sich an die erweitertet Geschäftsordnung halten.

§18
Vorsitzender
(1) Nach Maßgabe des § 13 Absatz 1, Satz 1g) wählt die ordentliche Mitgliederversammlung den Vorsitzenden
(2) Der Vorsitzende ist verantwortlich für die interne und externe Geschäftsführung des Vereins. Er unterzeichnet für den Verein rechtsverbindlich.
Weitere Aufgaben sind insbesondere:
a) Die Einladung zu Versammlungen und der Vorsitz in diesen, soweit nicht ein Versammlungsleiter den Vorsitz hat,
b) die Einladung zu Vorstandsitzungen und deren Vorsitz,
c) die Erstellung des Geschäftsberichtes des Vorstandes.
d) Er ist für die Fertigung von Niederschriften über Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen verantwortlich.
(3) Der zweite Vorsitzende vertritt und unterstützt den ersten Vorsitzenden. Er muss sich an die erweitertet Geschäftsordnung halten und agiert souverän in seinem Aufgabenbereich.

§19
Schatzmeister
(1) Nach Maßgabe des § 13 Absatz 1, Satz 1g) wählt die ordentliche Mitgliederversammlung zwei Schatzmeister.
(2) Die Schatzmeister erledigen die Kassenangelegenheiten des Vereins in gleichberechtigtem Maße; sie ziehen insbesondere die Beiträge ein und führen hierüber ordnungsgemäß Buch.
(3) Sie stellen Rechnungen und Spendenbescheinigungen aus und überwachen alle Zahlungsausgänge.
(4) Sie sind für die Anfertigung von steuerrechtlichen Schriftstücken verantwortlich.
(5) Sie erstellen den Kassenbericht über die wirtschaftliche Lage des Vereins. Weitere Aufgabe ist das Führen des Verzeichnisses der vorhandenen Vermögenswerte und der Mitgliederkartei.
(6) Die Schatzmeister müssen den Kassenprüfern auf Anforderung unverzüglich die Kassenbestände vorweisen und die Kassenunterlagen vorlegen.

§20
Dojo-Leiter
(1) Nach Maßgabe des § 13 Absatz 1, Satz 1g) wählt die ordentliche Mitgliederversammlung den Dojo-Leiter.
(2) Das Amt des Dojo-Leiters sollte ein aktives Mitglied des Vereins bekleiden. Der Dojo-Leiter soll nach Möglichkeit ein hochgraduiertes Mitglied des Vereins sein.
(3) Er ist Repräsentant bei Lehrgängen und sportlichen Veranstaltungen des Vereins nach innen und außen.
(4) Er ist für die technische Gestaltung des Sportbetriebes verantwortlich.
(5) Er gestaltet und koordiniert die Trainingsinhalte der verschiedenen Leistungsstufen, die Trainingsmethoden und die Ausführung im Sinne des Shotokan-Karate. Dabei werden nationale und internationale Entwicklungen der Stilrichtung Shotokan und auch darüber hinaus beobachtet und in den Verein gebracht.
(6) Er ist verantwortlich für die Trainerfortbildung und Trainerausbildung, sowie für die Sportstätten und Organisation von Lehrgängen und Kyu-Prüfungen.
(7) Der Dojo-Leiter erstellt zu jeder Mitgliederversammlung einen Bericht über die sportlichen Leistungen des Vereins.

§21
Referent für Jugendarbeit
(1) Nach Maßgabe des § 13 Absatz 1, Satz 1g) wählt die ordentliche Mitgliederversammlung den Referenten für Jugendarbeit.
(2) Der Referent für Jugendarbeit ist Ansprechpartner für Belange der Jugend und koordiniert die Jugendarbeit im Verein.
(3) Er organisiert Veranstaltungen aller Art, an denen die Kinder- und Jugendliche beteiligt sind.

§22
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
(1) Nach Maßgabe des § 13 Absatz 1, Satz 1g) wählt die ordentliche Mitgliederversammlung den Referenten für Öffentlichkeitsarbeit.
(2) Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit ist maßgeblich verantwortlich an die Konzeptionierung, Erstellung und Gestaltung der gesamten Pressearbeit (Webseite, Artikel, Plakate, Wurfzettel usw.) des Vereins.
(3) Er informiert über geplante und durchgeführte Veranstaltungen und Ereignisse.
(4) Er ist für die Erstellung und Führung des Vereinsarchivs verantwortlich.

§23
Kassenprüfer
(1) Die Kassenprüfer dürfen weder ein Vorstandsamt, noch ein anderes Amt nach § 26 BGB bekleiden. Eine einmalige Wiederwahl ist zulässig.
(2) Die Kassenprüfung findet jährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres so rechtzeitig statt, dass der Mitgliederversammlung der Prüfbericht vorgelegt werden kann.
(3) Scheiden die Kassenprüfer durch Rücktritt aus oder stehen sie aus anderen Gründen nicht mehr zur Verfügung, ist der Gesamtvorstand berechtigt, Kassenprüfer kommissarisch zu beauftragen.

§24
Aufwendungsersatz / Übungsleiterpauschale
(1) Amtsträger und Mitglieder des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) für solche Aufwendungen, die Ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrt-, Reise-, Porto- und Telefonkosten. Die Erstattung erfolgt in dem Umfang und in der Höhe, wie sie durch die gesetzlichen Vorschriften steuerfrei anerkannt sind.
(2) Die Mitgliederversammlung kann über die Höhe der Übungsleiterpauschale nach § 3Nr. 26 EStG für die Trainier bestimmen.

§25
Haftung
(1) Bringt ein Mitglied des Vereins dem Verein vorsätzlich einen Vermögensschaden bei, so kann der Verein es regresspflichtig machen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des BGB.
(2) Weder der Verein noch seine Organe haften für beim Training oder bei Veranstaltungen erlittene Verletzungen, für den Verlust oder die Beschädigung von zum Training oder zur Vereinsveranstaltungen mitgebrachten Kleidungsstücken oder von sonstigen Gegenständen.

§26
Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen ordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(2) Die Mitgliederversammlung befindet zugleich über die endgültige Verwendung des Vereinsvermögens und ernennt bis zu drei Vereinsmitglieder zu Liquidatoren. Beschlüsse über die Vermögensverwendung dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

§27
Satzungsänderungen
Satzungsänderungen bedürfen der 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gemäß §14 Abs.1 Satz 2.

§28
Schlussbestimmungen
Soweit diese Satzung keine Bestimmungen enthält, gelten die §§21 – 79 BGB oder sonstige gesetzliche, insbesondere steuer- und versicherungsrechtliche Vorschriften. Solle einer dieser Paragraphen durch gesetzliche Bestimmungen geändert und außer Kraft gesetzt werden, so behalten die restlichen Paragraphen dieser Satzung ihre Gültigkeit.

§29
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am 06.10.2016 in Kraft.

Troisdorf den 06.10.2016