Satzung

SATZUNG
des „KARATE DOJO FUNAKOSHI TROISDORF e.V.“

Die in dieser Satzung genannten Personenbezeichnungen umfassen gleichermaßen die männliche und die weibliche Form, sowie das diverse Geschlecht. Die sich aus dieser Satzung ergebenden Ämter stehen Männern und Frauen, sowie den Angehörigen des diversen Geschlechts offen. Lediglich aus Gründen der Übersichtlichkeit und der einfacheren Lesbarkeit wurde nur die männliche Form verwendet.

I. ALLGEMEINES

§1
Name, Sitz, Vereinsjahr, Gerichtsstand

(1) Der Name des Vereins ist KARATE DOJO FUNAKOSHI TROISDORF e.V.
Er ist in das Vereinsregister Siegburg unter VR 3459 eingetragen und führt den Zusatz e.V.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in TROISDORF.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4) Gerichtsstand ist Siegburg.

§2
Zweck des Vereins:
Gemeinnützigkeit, Vermögensbildung, Zugehörigkeit zu Dachverband

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein dient dem Zweck, der Förderung des Sports seiner Mitglieder und zwar durch
Pflege, Ausübung und Förderung von KARATE nach dem Shotokan-Stil der JAPANKARATE-
ASSOCIATION (JKA) auf der Grundlage des Amateurgedankens.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

a) entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und
Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports
b) die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes
c) die Durchführung von sportspezifischen Vereinsverstaltungen
d) die Beteiligung an Turnieren, Vorführungen und sportlichen Wettkämpfen
e) die Durchführung von allgemeinen und sportorientieren Jugendveranstaltungen und -maßnahmen
f) Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern
g) die Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Wettkampfgemeinschaften.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig – er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig
hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4) Der Verein ist Mitglied im Landesverband „Karateverband Nordrhein-Westfalen e.V. (KARATE NW) und im
Bundesverband „DEUTSCHER JKA-KARATE Bund, DJKB e.V.“.

 

II. MITGLIEDSCHAFT


   §3
Vereinsmitglieder

(1) Der Verein führt als Mitglieder:

a) Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
b) Jugendliche von 14 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
c) Erwachsene
d) Ehrenmitglieder

(2) Inaktive Mitglieder sind solche, die sich nicht am Sportbetrieb beteiligen.
(3) Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen verliehen werden, die sich um den Verein und
seine Bestrebung hervorragend verdient gemacht haben.

§4
Aufnahme

(1) Für die Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag erforderlich, der bei
Minderjährigen auch die Unterschrift der gesetzlichen Vertreter tragen muss.

Voraussetzungen für eine Aufnahme sind:

a) ein polizeiliches Führungszeugnis kann gefordert werden
b) die schriftliche Anerkennung dieser Satzung
c) die erforderliche Teilnahme an einem Anfängerkurs oder Eignungstraining.

(2) Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Lehnt er diesen ab, so hat er dies dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Gründe brauchen hierfür nicht angegeben zu werden.
Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.
(3) Die Mitgliedschaft beginnt am 1. des Monats, in dem der Antrag genehmigt wird..

§5
Inaktive Mitgliedschaft

(1) Die inaktive Mitgliedschaft kann unmittelbar beantragt werden, wenn das Mitglied nicht am
Training teilnehmen kann. Diese kann durch Überwechseln aus der ordentlichen
Mitgliedschaft aufgrund entsprechender Ummeldung erworben werden. Sie beginnt im
letzteren Fall mit dem auf den Eingang der Ummeldung folgenden Monat.
(2) Ein Überwechseln aus der inaktiven in die ordentliche Mitgliedschaft ist zulässig – Absatz 1 Satz 2 gilt
entsprechend.

§6
Pflichten und Rechte der Mitglieder

(1) Die Mitglieder übernehmen mit der Mitgliedschaft die Pflicht, sich für die Bestrebungen
und Belange des Vereins nach Ihrem Wissen und Können einzusetzen.
Darin ist die Verpflichtung enthalten, die Satzung und die satzungsgemäß gefassten
Beschlüsse zu beachten, sowie die festgesetzten Beiträge ordnungsgemäß zu leisten.
Während des Sportbetriebes haben die Mitglieder den Weisungen eines Ausbilders, des
Höchstgraduierten oder des Leiters der Veranstaltung Folge zu leisten.
(2) Die Mitglieder müssen alle Vorfälle außerhalb eines Dojo, im Trainings- oder
Lehrgangsbetriebs, in denen sie zur Verteidigung oder zum Angriff Karatetechniken
angewendet haben, unter genauer Schilderung des Sachverhalts und unter der
Bezeichnung der angewendeten Techniken dem Vorstand innerhalb von acht Tagen
melden; dies gilt auch, wenn keine Verletzungen entstanden sind.
(3) Ein Mitglied, welches Vereinseigentum vorsätzlich oder grob fahrlässig beschädigt oder
dessen Abhandenkommen verursacht, haftet dafür.
(4) Erwachsene und Jugendliche, die das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben, sind
berechtigt zur Mitwirkung bei der Beschlussfassung in allen Vereinsangelegenheiten nach
den Bestimmungen dieser Satzung.
Inaktive Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung nur beratende Stimmen.
(5) In den Vorstand kann jedes volljährige Vereinsmitglied gewählt werden.
(6) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Vorstand Anträge zu stellen und Vorschläge
einzureichen.
(7) Die Mitgliedsrechte ruhen bei einem Beitragsrückstand von mehr als zwei Monaten.

§7
Beiträge

(1) Zur Deckung der Vereinsausgaben sind von den Mitgliedern Beiträge zu entrichten, deren
Höhe vom Vorstand in einer Beitragsordnung festgesetzt ist. Ehrenmitglieder können
durch die Mitgliederversammlung von der Beitragspflicht befreit werden. Die
Beitragsordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung.
(2) Im Rahmen der Beitragsordnung, die auch die Staffelung, Fälligkeit und den Einzug der
Beiträge bestimmt, kann der Vorstand auf schriftlichen Antrag in begründeten Fällen
Stundung, Ermäßigung oder Erlass der Beiträge bewilligen.
(3) Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im SEPA-Basis-Lastschriftenverfahren
eingezogen. Das Mitglied muss sich hierzu bei Eintritt in den Verein dazu verpflichten, ein
Lastschrift-Mandat zu erteilen und für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos
sorgen. Kann ein Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht folgen,
sind dem Verein dadurch entstehende Bankgebühren vom Mitglied zu erstatten. Der
Mitgliedsbeitrag wird monatlich, jeweils zum 1. des Monats eingezogen.
Ausnahmen können durch den Vorstand beschlossen werden.

§8
Ende der Mitgliedschaft / Suspendierung / Ausschluss

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung aus der Mitgliederkartei, Ausschluss
oder Tod. Mit dem Ende der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle
Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem
Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon
unberührt.
(2) Der Austritt ist zum letzten Tag eines Monats zulässig. Er erfolgt durch vorherige
schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bis zum 15. des Monats vor dem jeweiligen
Termin.
(3) Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied bei einem Beitragsrückstand von mehr als
zwei Monaten trotz wiederholter schriftlicher Aufforderung durch den Vorstand seinen
Beitragspflichten ohne triftigen Grund nicht nachkommt. Der Ausschluss aus der
Mitgliederkartei erfolgt durch den Vorstand und wird mit dem Zugang seiner schriftlichen
Mitteilung an den Betreffenden wirksam.
(4) Eine Suspendierung für maximal 2 Monate durch Vorstandsbeschluss ist zulässig, wenn:
a) ein Mitglied vorsätzlich den Bestrebungen und Belangen des Vereins zuwiderhandelt,
wiederholt und in schwerwiegender Weise gegen Bestimmungen der Satzung verstößt
b) satzungsgemäß gefassten Beschlüssen trotz schriftlicher Aufforderung des Vorstandes
in angemessener Frist nicht Folge leistet
c) das Verhalten eines Mitgliedes geeignet ist, die Bewertung des Karate als
Sportdisziplin zu beeinträchtigen, dem Ansehen des Vereins schwer zu schaden oder
den Verein in seinem Bestand zu gefährden.

§9
Eignungstraining, Zuschauer

(1) Mitgliedschaftsanwärter müssen entweder an einem ausgeschriebenen Einführungslehrgang
oder an einem Sonderunterricht teilnehmen. Die Gebühren für diese Lehrgänge bzw.
Unterrichtsstunden setzt der Vorstand fest.
(2) Zuschauer bedürfen beim Training der ausdrücklichen Zulassung durch den Ausbilder und
haben sich nach dessen Anweisungen zu richten.

§10
Start bei Wettkämpfen

(1) Bei sportlichen Wettkämpfen außerhalb des Vereins, zu denen der Verein eine Meldung
abgibt, dürfen aktive Jugendliche und Erwachsene nur für den Verein starten. Ausnahmen
kann der Vorstand genehmigen.

III. ORGANE DES VEREINS

§11
Organe

(1) Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

IV. MITGLIEDERVERSAMMLUNG

§12
Einberufung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Vereins.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Geschäftsjahr statt.
(3) Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
(4) Auf schriftlich begründete Verlange von mehr als 20% der Mitglieder muss der Vorstand eine
außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb einer angemessenen Frist einberufen.
(5) Alle Mitglieder sind zu ordentlichen Mitgliederversammlungen spätestens vier Wochen vorher
und zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen spätestens zwei Wochen vorher unter
Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung in Textform, sowie über die Homepage des Vereins
einzuladen.
(6) Anträge zur Tagesordnung müssen zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung spätestens
zwei Wochen vor dem Tagungstermin beim Vorstand schriftlich eingehen. Nachgereichte
Anträge sind allen Mitgliedern eine Woche vor Tagungstermin in Textform bekannt zu geben..

§13
Aufgaben

(1) Der Beschlussfassung durch eine ordentlichen Mitgliederversammlung unterliegen
insbesondere:
a) die Ernennung eines Protokollführers
b) die Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes
c) die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
d) die Entgegennahme des Berichtes des Dojo-Leiters
e) die Entgegennahme des Berichtes des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit
f) die Entlastung des Vorstandes und alle zwei Jahre die Wahl eines neuen Vorstandes
g) die Wahl der zwei Kassenprüfer
h) die Änderung der Satzung
i) die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
j) die Einrichtung und Auflösung von Ausschüssen
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k) die Auflösung des Vereins, die Verwendung des Vereinsvermögens und die Bestellung
von Liquidatoren
l) die Abstimmung über Anträge von Mitgliedern.
(2) Der Beschlussfassung durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung unterliegen alle
Angelegenheiten einer ordentlichen Mitgliederversammlung.

§14
Beschlussfassung

(1) Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig. Die Beschlüsse
der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen
Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Zur Änderung der
Satzung und zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der
abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Ist die Beschlussfähigkeit in einem solchen Fall
nicht gegeben, so ist eine mit denselben Tagesordnungspunkten einberufene neue
Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten
Mitglieder beschlussfähig.
(2) Zu dem Punkt „Verschiedenes“ können keine Beschlüsse gefasst werden. Über jeden Punkt
der Tagesordnung kann nur einmal beschlossen werden.
(3) Für die Verhandlung und Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes, sowie die
Neuwahlen des Vorstandes, bestimmt die Versammlung einen Versammlungsleiter, der nicht
dem Vorstand angehören darf.

§15
Geschäftsordnung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder vom Versammlungsleiter gemäß §14
geleitet.
(2) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die die
Beschlüsse wörtlich enthalten muss. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden, vom
Versammlungsleiter, vom Protokollführer und von einem stimmenberechtigten Mitglied des
Vereins, das an der Mitgliederversammlung teilgenommen hat, zu unterzeichnen.

V. VORSTAND

§16
Zusammensetzung

(1) Der Vorstand besteht aus:

a) dem ersten Vorsitzenden
b) dem zweiten Vorsitzenden
c) dem ersten Schatzmeister
d) dem zweiten Schatzmeister
e) dem Dojo-Leiter

(2) Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre, sie endet mit dem Schluss der Neuwahl
vollziehenden Mitgliederversammlung. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner
Amtszeit aus, so kann der Restvorstand für ihn einen Nachfolger berufen, der seine Aufgaben
bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahrnimmt. Für den Nachfolger gilt § 6, Absatz 5
entsprechend. Der Vorstand kann weitere Referenten benennen.
(3) Ein Vereinsmitglied kann nur ein Vorstandsamt gleichzeitig bekleiden.
(4) Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der 1. Schatzmeister bilden den Vorstand im Sinne
von § 26 BGB. Sie leiten die Geschäfte und vertreten den Verein gerichtlich und
außergerichtlich als jeweils Alleinvertretungsberechtigte.
(5) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

§17
Arbeitsanweisung

(1) Der Vorstand führt die grundsätzlichen Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung,
der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes, sowie unter Beachtung
kaufmännischer und rechtlicher Grundsätze. Der Vorstand und weitere Vereinsgremien sind
berechtigt, Richtlinien für die Arbeit des Vereins zu geben.
(2) Der Vorstand darf formelle Satzungsänderungen, die aufgrund von Gesetzesänderungen oder
veränderte Auflagen durch das Vereinsgericht nötig werden, durch 3/4 Mehrheit beschließen.
(3) Der Vorsitzende beruft den Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter
Einhaltung einer angemessenen Ladungsfrist zu Sitzungen ein.
(4) Auf schriftliches Verlangen eines anderen Vorstandsmitgliedes muss der Vorstand innerhalb
von zwei Wochen einberufen werden.
(5) Der Vorsitzende kann Sachverständige zur Sitzung des Vorstandes mit beratender Stimme
hinzuziehen.
(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Ist
weniger als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend, ist die Sitzung aufzulösen und
innerhalb von zwei Wochen mit einer Frist von 10 Tagen erneut einzuberufen. Bei
Stimmengleichheit kommt ein Beschluss nicht zustande. Der abwesende Angehörige des
Vorstandes ist unverzüglich über das Ergebnis einer Vorstandsitzung schriftlich durch das
Sitzungsprotokoll zu unterrichten.
(7) Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
(8) Die Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und an die
Vorstandsmitglieder weitergeleitet, das vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu
unterzeichnen ist.
(9) Der Vorstand kann für Sonderaufgaben Ausschüsse einsetzen.
(10) Der Vorstand muss sich an die erweiterte Geschäftsordnung halten.

§18
Vorsitzender

(1) Nach Maßgabe des § 16 Absatz 1a und 1b wählt die ordentliche Mitgliederversammlung den
ersten und zweiten Vorsitzenden.
(2) Der Vorsitzende ist verantwortlich für die interne und externe Geschäftsführung des Vereins.
Er unterzeichnet für den Verein rechtsverbindlich.
Weitere Aufgaben sind insbesondere:
a) die Einladung zu Versammlungen und der Vorsitz in diesen, soweit nicht ein
Versammlungsleiter den Vorsitz hat
b) die Einladung zu Vorstandsitzungen und deren Vorsitz
c) die Erstellung des Geschäftsberichtes des Vorstandes
d) er ist für die Fertigung von Niederschriften über Vorstandssitzungen und
Mitgliederversammlungen verantwortlich.
(3) Der zweite Vorsitzende vertritt und unterstützt den ersten Vorsitzenden. Er muss sich an die
erweiterte Geschäftsordnung halten und agiert souverän in seinem Aufgabenbereich.

§19
Schatzmeister

(1) Nach Maßgabe des § 16 Absatz 1c und 1d wählt die ordentliche Mitgliederversammlung zwei
Schatzmeister.
(2) Die Schatzmeister erledigen die Kassenangelegenheiten des Vereins in gleichberechtigtem
Maße; sie ziehen insbesondere die Beiträge ein und führen hierüber ordnungsgemäß Buch.
(3) Sie stellen Rechnungen und Spendenbescheinigungen aus und überwachen alle Zahlungsein- und ausgänge.
(4) Sie sind für die Anfertigung von steuerrechtlichen Schriftstücken verantwortlich.
(5) Sie erstellen den Kassenbericht über die wirtschaftliche Lage des Vereins. Weitere Aufgabe
ist das Führen des Verzeichnisses der vorhandenen Vermögenswerte und der Mitgliederkartei.
(6) Die Schatzmeister müssen den Kassenprüfern auf Anforderung unverzüglich die
Kassenbestände vorweisen und die Kassenunterlagen und Bankbelege vorlegen.

§20
Dojo-Leiter

(1) Nach Maßgabe des § 16 Absatz 1e wählt die ordentliche Mitgliederversammlung den Dojo-
Leiter.
(2) Das Amt des Dojo-Leiters sollte ein aktives Mitglied des Vereins bekleiden. Der Dojo-Leiter
soll nach Möglichkeit ein hochgraduiertes Mitglied des Vereins sein.
(3) Er ist Repräsentant bei Lehrgängen und sportlichen Veranstaltungen des Vereins nach innen
und außen.
(4) Er ist für die technische Gestaltung des Sportbetriebes verantwortlich.
(5) Er gestaltet und koordiniert die Trainingsinhalte der verschiedenen Leistungsstufen, die
Trainingsmethoden und die Ausführung im Sinne des Shotokan-Karate. Dabei werden
nationale und internationale Entwicklungen der Stilrichtung Shotokan und auch darüber
hinaus beobachtet und in den Verein gebracht.
(6) Er ist verantwortlich für die Trainerfortbildung und Trainerausbildung, sowie für die
Sportstätten und Organisation von Lehrgängen und Kyu-Prüfungen.
(7) Der Dojo-Leiter erstellt zu jeder Mitgliederversammlung einen Bericht über die sportlichen
Leistungen des Vereins.

§21
Kassenprüfer

(1) Die Kassenprüfer dürfen weder ein Vorstandsamt, noch ein anderes Amt nach § 26 BGB
bekleiden. Eine einmalige Wiederwahl ist zulässig.
(2) Die Kassenprüfung findet jährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres so rechtzeitig statt,
dass der Mitgliederversammlung der Prüfbericht vorgelegt werden kann.
(3) Scheiden die Kassenprüfer durch Rücktritt aus oder stehen sie aus anderen Gründen nicht
mehr zur Verfügung, ist der Gesamtvorstand berechtigt, Kassenprüfer zu beauftragen.

§22
Aufwendungsersatz / Übungsleiterpauschale

(1) Amtsträger und Mitglieder des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670
BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für
den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrt-, Reise-, Porto- und
Telefonkosten. Die Erstattungen erfolgen in Umfang und Höhe wie sie durch die gesetzlichen
Vorschriften steuerfrei anerkannt sind.
(2) Der Vorstand kann über die Höhe der Übungsleiterpauschale nach § 3Nr. 26 EStG oder
Honorare für die Trainier bestimmen.

§23
Haftung

(1) Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung den Ehrenamtsfreibetrag
gem. §3 Nr. 26a EStG im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern
und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen,
nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(3) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für leicht fahrlässig
verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von
Anlagen oder Einrichtung des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit
solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§24
Datenschutz im Verein

(1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben
der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes
(BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder
im Verein verarbeitet.
(2) Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat jedes
Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:
 das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DS-GVO
 das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DS-GVO
 das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DS-GVO
 das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DS-GVO
 das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DS-GVO und
 das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS-GVO.
(3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es
untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen
Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich
zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben
genannten Personen aus dem Verein hinaus.
(4) Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung
und dem Bundesdatenschutzgesetz bestellt der geschäftsführende Vorstand einen
Ansprechpartner für Datenschutz.

§25
Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen
ordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der stimmberechtigten
anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(2) Die Mitgliederversammlung befindet zugleich über die endgültige Verwendung des
Vereinsvermögens und ernennt bis zu drei Vereinsmitglieder zu Liquidatoren.

§26
Inkrafttreten

(1) Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 16.02.202 beschlossen.
(2) Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
(3) Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.

Troisdorf den 07.09.2020